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Den Alltag vergessen und einfach mal lachen

1987 – Die alte Kommode

Lustspiel in drei Akten von Th. Bernhöft
Aufgeführt am 28. Juni 1987

Akteure
Werner Jaymeals Bürgermeister Gerhard
Hannelore Bermondals Elli (seine Frau)
Carola Lautenschlägerals Else (deren Tochter)
Ariane Lautenschlägerals Lotte (Mädchen bei Gerhard)
Reinhard Perronals Professor Fest (vom Provinzmuseum)
Karl Lautenschlägerals Dr. Werner Schütz (Prof. an der Handelshochschule)
Regie

Souffleuse

Inhalt

Der Bürgermeister Gerhard möchte gern eine alte Kommode, die seine Gattin als wertvolles Erbstück sehr hoch schätzt, loswerden. Ohne Wissen seiner Frau hat er bereits einen Reflektanten auf das Altertumsmöbel in Professor Fest gefunden. Zu gleicher Zeit kehrt Else,
Bürgermeisters Töchterlein, nach langer Abwesenheit, ins Elternhaus zurück. Sie vertraut, der Mutter, dass sie sich mit Professor Dr. Werner Schütz, einem prächtigen Menschen, im Stillen verlobt habe und dass dieser Herr noch heute um ihre Hand anhalten wolle. Professor Fest, der die alte Kommode erwerben will, verhandelt mit der Frau Bürgermeister, die der Meinung ist, dass der Herr der Verlobte ihrer Tochter sei. Als der Professor von geschweiften Beinen spricht, und erklärt, dass er sie für sein Schlafzimmer brauche usw., verliert die brave Frau ihre Fassung. Der Zufall bringt den jungen Professor Schütz mit dem Bürgermeister zusammen und dieser sieht in Werner den Reflektanten auf die alte Kommode. Die abfälligen Bemerkungen des Bürgermeisters, die Elses Verlobter auf seine Braut münzt, veranlassen ihn, schnellstens zu verschwinden. Endlich nach Irrungen und Wirrungen klären sich die Missverständnisse auf. Professor Fest kriegt seine alte Kommode und Professor Schütz darf seine Else als Braut in seine Arme schließen. Ein reizendes Lustspiel, reich an komischen Situationen, das sich immer eines großen Erfolges erfreuen wird.