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Den Alltag vergessen und einfach mal lachen

2003 – Die Gedächtnislücke

Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold
Aufgeführt am 09./10. und 16./17. Mai 2003 im Bürgerhaus Rohrbach

Akteure
Werner Jaymeals Franz Kübele(Ortsvorsteher)
Else Praals Helene (seine Frau)
Karlheinz Praals Sepp (Ortsdiener)
Jasmin Heckeleals Hannelore (Sekretärin)
Marlene Fischerals Emma (Ladenbesitzerin)
Jürgen Peter Fischerals Anton (Vorsitzender des H 145)
Gerti Springmannals Ludwiga von Silberstein (Zugereiste aus der Stadt)
Reinhard Perronals Heinz-Harald von Silberstein (ihr Mann)
Dirk Liebscherals Gottlieb Schippenschein (Professor Dr., Psychiater)
Nadine Eichlerals Rosalinde Schneckenberger
Regie

Jörg Görlich

Souffleuse

Ines Befurt

Inhalt

Franz Kübele, stressgeplagter Ortsvorsteher einer ländlichen Gemeinde, ist vom Pech verfolgt. Zuerst vergisst er seinen Hochzeitstag und muss sich die Vorwürfe seiner Frau anhören. Dann kreuzt, wie jeden Tag, das überkandidelte Ehepaar Silberstein auf, um sich über den krähenden Hahn, die probende Blaskapelle und die läutenden Kirchturmglocken zu beschweren. Franz Kübele ist bereit, in allem nachzugeben, aber wie soll er einem Hahn das Krähen verbieten? Die Glocken hingegen will er eigenhändig abhängen. Der Versuch geht allerdings schief und Franz erhält einen Schlag auf den Kopf, der ihm das Gedächtnis für die letzten fünf Jahre raubt. Diese Situation nützt der gerissene Amtsdiener Sepp geschickt aus. Zunächst sorgt er für seine Beförderung. Dann löst er die Probleme der Silbersteins auf seine Weise. Auch die Sekretärin Hannelore trägt mit einer Heiratsanzeige dazu bei, dass die Lage in der Amtsstube alsbald eskaliert. Und damit auch alle im Dorf erfahren, was sich dort abspielt, erkauft sich die Schwatzblase Emma vom Lädchen nebenan die jeweils neuesten aber nicht unbedingt zutreffenden Gerüchte mit kleinen “Geschenken”.