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Den Alltag vergessen und einfach mal lachen

2005 – Der gestohlene Handkäse

Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold
Aufgeführt am 15./16. und 22./23. April 2005 im Bürgerhaus Rohrbach

Akteure
Werner Jaymeals Sepp Hammer (Schreiner)
Else Praals Pauline Hammer (seine Frau)
Martin Krähals Frank Hammer (sein Sohn)
Reinhard Perronals Siegmund Eiferer (Dorfpolizist)
Gerti Springmannals Klara Eiferer (seine Frau)
Nicole Sandals Frieda Schlotterbeck (Haushälterin des Pfarrers)
Karlheinz Praals Hugo Häberle (Dirigent)
Jasmin Heckeleals Evi Häberle (seine Tochter)
Regie

Volker Heckele

Souffleuse

Ute Würtenberger

Inhalt

Es ist kein Morgen wie jeder andere, als der “Schreiner Sepp” in seiner Werkstatt erwacht. Am Abend zuvor hat er bei der Weihnachtsfeier des Musikvereins zu viel gebechert! Die Folgen sind ein schwerer Kopf und – das Schlimmste – er weiß von der letzten Nacht so gut wie nichts mehr. Seltsamerweise findet er in seiner Werkstatt eine Leiter mit einer abgebrochenen Sprosse und vermisst auch seinen Geldbeutel.
Seinem Sohn Frank geht es nicht viel besser, denn auch er war auf der Weihnachtsfeier und hat, wie auch immer, einen kaputten Fensterladen mit nach Hause gebracht. Auch Siegmund, Dorfpolizist mit Leib und Seele, hat wohl etwas zu tief ins Glas geschaut und kann den Ablauf des Abends nicht mehr nachvollziehen. Seine Erinnerung an die vergangene Nacht sind eine schwere Kopfverletzung und eine abgebrochene Leitersprosse. Seiner Meinung nach muss er wohl auf Einbrecherjagd gewesen sein und dabei eins mit der Leiter über den Kopf bekommen haben. Außerdem vermisst er seine Schnupftabakdose und hat die Hosen vom Schreiner Sepp an.
Ein wenig Aufschluss geben kann Eugenie, die alte Pfarrhaushälterin. Sie will den Dorfpolizisten in der letzten Nacht in ihrem Schlafzimmer auf Verbrecherjagd gesehen haben, denn schließlich hat man ihr in derselben Nacht den “Stinkerkäs'” vom Fenstersims ihres Schlafzimmers gestohlen. Brenzlig wird es allerdings, als Hugo, der Dirigent des Musikvereins, auftaucht. Man weiß, dass er seine Zwillingstöchter hütet wie seinen Augapfel. Umso schlimmer, dass er im Schlafzimmer einer Tochter die verloren geglaubte Schnupftabakdose und den Geldbeutel entdeckt.
Evi, eine der Zwillinge, nutzt die allgemeine Verwirrung um die nächtlichen Geschehnisse genüsslich aus und bringt die anscheinend gedächtnislosen Männer arg in Bedrängnis.

Presse