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Den Alltag vergessen und einfach mal lachen

2007 – Dem Himmel sei Dank

Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold
Aufgeführt am 04./05. und 11./12. Mai 2007 im Bürgerhaus Rohrbach

Akteure
Werner Jaymeals Pfarrer Alfons
Nicole Sandals Hermine (Haushälterin)
Karlheinz Praals Johannes Höll (Messner)
Else Praals Emma Höll (seine Frau)
Gerti Springmannals Elfriede Engel (Pfarrgemeinderatsvorsitzende)
Lisa Haselbauerals Uschi Engel (deren Nichte)
Jürgen Peter Fischerals Siggi Bischoff (heimlicher Freund von Uschi)
Martin Krähals Dr. Jüngling (Domkapitular)
Jasmin Heckeleals Heidi Blim (Aerobic-Lehrerin)
Reinhard Perronals Hans Meßmer (altlediger Heiratswilliger)
Ute Würtenbergerals Heidemarie Rosenfeld (Handarbeitslehrerin)
Regie

Karl Lautenschläger

Souffleuse

Marlene Fischer

Inhalt
Mit nicht ganz alltäglichen Methoden versucht Pfarrer Alfons in seiner Pfarrgemeinde, das dringend benötigte Geld für die Renovierung der sanierungsbedürftigen Kirche aufzutreiben. Dabei schreckt er sogar vor nächtlichen Kartenspielen im Pfarrhaus oder dem Verkauf von schwarz gebranntem Schnaps nicht zurück. Sein arbeitsscheuer, aber dafür um so geselligerer Messner Johannes Höll wird zwar von seiner resoluten Frau Emma auf Trab gehalten, ist dem Pfarrer aber zumindest beim Kartenspiel ein eifriger Helfer. Pfarrhaushälterin Hermine, die ihrem “Chef” treu und ergeben dient, will dagegen den Pfarrer immer auf den “richtigen” Weg bringen.
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Engel – von allen aufgrund ihrer Scheinheiligkeit nur “Erzengel” genannt – soll eigentlich Spenden für die Renovierung der Kirche sammeln. Ihre einzige Sorge gilt jedoch ihrem guten Abschneiden bei den anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen; sogar ihre Nichte Uschi will sie gegen deren Willen in ein Kloster stecken, nur um dadurch ihre Erfolgschancen bei der Wahl zu steigern. Zur Vorbereitung auf ihr künftiges “Klosterleben” muss Uschi auf Wunsch ihrer Tante im Pfarrbüro ein Praktikum absolvieren. Messner Johannes und Haushälterin Hermine durchschauen jedoch das falsche Spiel der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und stehen Uschi bei.
Um eine weitere Geldquelle für die Kirchenrenovierung zur erschließen, beschließt der Pfarrer im Alleingang, die vielen leerstehenden Zimmer im Pfarrhaus zu vermieten. Gerade als die ersten Übernachtungsgäste erwartet werden, bekommt der Pfarrer hohen, aber unangenehmen Besuch: der strenge Domkapitular Dr. Jüngling vom bischöflichen Ordinariat kommt unerwartet – er soll die ungewöhnlichen Vorgänge innerhalb der Pfarrgemeinde untersuchen und wieder für Ordnung sorgen. Er ist schockiert, mit welchen Methoden der Pfarrer Geld auftreibt und wer im Pfarrhaus alles ein- und ausgeht. Um ihren Pfarrer nicht in noch großere Schwierigkeiten zu bringen, erzählt ihm die Haushälterin Hermine die abenteuerlichsten Geschichten. Einer der Gäste ist Siggi Bischoff, der heimliche Freund von Uschi – was deren Tante Elfriede natürlich unter keinen Umständen erfahren soll. Doch Elfriede hält Siggi fälschlicherweise für den Domkapitular und vertraut ihm sogar ihre Nichte an. Im Glauben, der vermeintliche Domkapitular werde für eine Blitzkarriere ihrer Nichte im Kloster sorgen, zeigt sich die Pfarrgemeinderatsvorsitzende überraschend spendabel zugunsten der Kirchenrenovierung.
Der richtige Domkapitular hält jedoch die Eskapaden des Pfarrers für untragbar und will der Pfarrgemeinde während einer Messe seine Strafversetzung verkünden. Dies wissen Hermine und Siggi zu verhindern. …