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Den Alltag vergessen und einfach mal lachen

2015 – Zwei wie Hund und Katz

Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold
Aufgeführt am 17./18. und 24./25. April 2015 im Bürgerhaus Rohrbach

Akteure
Jürgen Fischerals Johannes Restle (Bürgermeister)
Irma Mahlaals Erna Restle (seine Frau)
Lena Würtenbergerals Bärbel Restle (deren Tochter)
Dieter Kuhlmannals Wilhelm Restle (Opa)
Reinhard Perronals Karl (Knecht der Restles)
Ute Würtenbergerals Lina (Magd bei Restles)
Martin Krähals Sebastian (Pfarrer)
Helga Eichhornals Hedwig (Pfarrhauserin)
Daniel Kuhlmannals Gustav (Feuerwehrkommandant)
Tobias Kuhlmannals Michael (Freund von Bärbel)
Gerti Springmannals Klothilde Sonnenschein (Feriengast)
Gerald Kellerals Knuth Sonnenschein (Feriengast)
Markus Sängerals Leo Lachmann (Regierungsdirektor)
Regie

Karl Lautenschläger

Souffleuse

Nadine Göbig

Inhalt

Es ist schon merkwürdig! Über Nacht rückt ein kleines, unscheinbares Dorf in den Mittelpunk der Presse-, Radiound Fernsehberichterstattung. Sogar der Ministerpräsident interessiert sich urplötzlich für dieses Dorf und schickt deshalb einen hochkarätigen Ministerialbeamten. Und dabei fing alles so harmlos an: Der Bürgermeister und der Dorfpfarrer, seit jeher Nachbarn, streiten wieder einmal, daß die Fetzen fliegen. Und das, wo doch die 1200-Jahr-Feier der Gemeinde ins Haus steht! Der Bürgermeister ist derart von sich überzeugt, daß er sich als Brunnenfigur auf der Mitte des Dorfplatzes verewigen läßt. Diese Selbstverherrlichung ist dem Pfarrer zuwider. Wen wundert es, daß er im Zorn meint, aus diesem Dorfbrunnen müsse schon Heilwasser fließen, damit er mit dem Bürgermeister zusammenarbeiten könne. Dieser Ausspruch hat fatale Folgen! Der gerissene Opa und der Altknecht, zwei “kaisertreue Haudegen” vom alten Schlag, nutzen die Ankunft von Feriengästen, um den “Wunsch” des Pfarrers wahr werden zu lassen. Angeblich sei ein Feriengast durch einen Sturz vom Heuboden schwer verletzt worden, aber durch die Berührung mit dem Brunnenwasser wieder geheilt, erzählt man sich. Daraufhin bricht das Heilwasser-Fieber aus. Bürgermeister und Pfarrer werten dieses Phänomen als Ergebnis ihrer “blendenden Nachbarschaft” und werden plötzlich Freunde. Presse, Fernsehen und Radio lassen nicht lange auf sich warten, ebenso wenig der “Commerce”. Beflügelt durch unerwartete Einnahmen aus dem Heilwasser verkauf, planen die beiden nicht nur eine 1200-Jahr-Feier, sondern ein Jahrhundertereignis. Vorschnell wird ein vermeintlicher Opernstar engagiert. Doch an dessen Echtheit darf gezweifelt werden, denn der gewiefte Opa hat die Fäden in der Hand und bereitet dem Heilwasser Fieber ein schnelles Ende.